Beide Web-Analyse-Tool können problemlos in WordPress Sites installiert werden. Da auch das Landingpage-Tool auf WordPress basiert ist es auch für deine Aktionsseiten einfach eingerichtet.
Vor der Entscheidung, welches der beiden Tool du einsetzen willst, musst du nur eine Frage beantworten: Sollen deine Daten auf deinem Server in deiner Hand (in diesem Fall beim Landingpage-Tool) in Deutschland bleiben oder bist du bereit diese Daten an einen Dritten weiterzugeben, nämlich Google in den USA.
Ist die Entscheidung Matomo oder Google Analytics getroffen, gilt folgendes:
Das Matomo Plugin funktioniert so: Bei Installation erzeugt es in deiner Landingpage-Site Datenbank den Bereich, wo die Nutzungsdaten deiner Site gespeichert werden. Die Daten sind direkt mit deiner Site verknüpft und können nur von den Administratoren deiner Site verwendet werden. Du benötigst keine ID von außen und du bzw. deine Site liefern nichts nach außen. Dargestellt werden die Daten, die in deiner Website (Datenbank) gespeichert sind in deinen WordPress Backend.
Das Google Site Kit arbeitet entscheidend anders: Es verbindet dich mit deiner Google Analytics Präsenz und speichert die Daten dort auf Google Servern. Lässt du die Daten in deinem Backend anzeigen, werden sie von dort also von den Google Servern geladen. Google ist dann dein Datenverwalter und auch derjenige, der im wesentlichen bestimmt wie die Daten erhoben, gebündelt und zurückgegeben werden. Um diesen Prozess zu erlauben, muss du das Google Site Kit Plugin mit deiner Google Analytics ID verbinden.
Dashboard
Das wichtigste nach Installation ist die Einrichtung des Analyse-Dashboards. Das gilt für beide Plugins. Das ist eigentlich der wichtigste Schritt, weil hier festgelegt wird, was und wie dir welche Daten angezeigt werden. Das sind besonders die Key Performance Indicators (KPI) also die wichtigsten Nutzungskennzahlen wie Verweildauer, Klicks oder Scrollverhalten, je nach den Zielen deiner Aktionen. Das ist wichtig für deine Schlüsse, die du für die Bewertung und Entwicklung deiner Aktionsseiten brauchst. Keine Angst: das kannst du immer wieder anpassen und verbessern. Aber: oft bleibt man lange beim zuerst eingestellten.

Rafael Reyeros arbeitet seit 15 Jahren mit Matomo (damals noch Piwik). Er ist unser «Head of Matomo». Gibt sein Wissen weiter als IHK Gastdozent oder in eigenen Workshops. Eine zielgesteuerte Auswertung der relevanten Daten und die Nutzung vom Tag Manager liegen ihm am Herzen.